Ein Dienst, der unter LocalSystem läuft und Firewall-Filter setzt, muss selbst gut abgesichert sein. So gehen wir damit um – und mit Ihren Daten.
Ihre Daten bleiben auf dem Server
Keine Telemetrie. ServerBouncer sendet keine Nutzungs- oder Absturzdaten.
Ab Werk keine ausgehenden Verbindungen. Die Web-UI zeigt alle möglichen Ziele; jedes ist einzeln schaltbar und standardmäßig aus.
Vollständig offline. Geo- und ASN-Daten werden aus lokal importierten Dateien gelesen, Signaturen offline geprüft.
Lokale Datenbank. SQLite auf dem Server oder Ihr eigener SQL Server bzw. PostgreSQL (Vorschau).
Diagnose ohne Upload. Der Diagnose-Export ist ein ZIP mit Vorschau und optionaler Schwärzung von IPs und Benutzernamen – Sie entscheiden, ob und an wen Sie es weitergeben.
Datensparsam. Benutzernamen in gespeicherten Versuchen lassen sich als gesalzener Hash ablegen; Aufbewahrungsfristen sind einstellbar.
Was ServerBouncer nicht tut
keine Cloud, kein Konto beim Hersteller
keine Prozesse beenden oder Dienste verändern (Verhaltenserkennung und Systemansicht sind nur lesend)
keine Dateien zu VirusTotal hochladen – es gibt nur einen Link, den Ihr Browser öffnet
Zugriff auf die Web-UI
Lokal ab Werk
Die Web-UI lauscht nach der Installation nur auf localhost (HTTPS). Der lokale Administrator meldet sich dort ohne Benutzerkonto und ohne 2FA an.
LAN nur mit 2FA
Zugriff aus dem LAN ist ein Opt-in. Er verlangt ein Benutzerkonto und immer einen zweiten Faktor – Passkey oder TOTP. Admin-Schlüssel und lokale Anmeldewege sind aus dem LAN gesperrt.
Step-up und Rollen
Folgenreiche Änderungen in LAN-Sitzungen verlangen eine frische 2FA-Bestätigung. Rollen Reader, Operator und Admin; große Whitelist-Bereiche nur für Admins mit Bestätigung.
Vertrauensgrenzen
Datenordner:%ProgramData%\ServerBouncer erhält bei jedem Start eine eigene, geschützte ACL (nur SYSTEM und Administratoren). Fremde Einträge, Junctions und Symlinks werden entfernt, nicht verfolgt.
Geheimnisse: mit DPAPI geschützt, zusätzlich mit einem nur für Administratoren lesbaren Zufallsgeheimnis.
CLI:sbc spricht nur mit dem Dienst, dessen Zertifikat gepinnt ist (fail closed).
Port Knocking: nur Pakete mit gültiger Ed25519-Signatur eines registrierten Geräts haben Wirkung. Gefälschte Pakete können keine fremden Adressen sperren lassen.
Logdaten sind Angreiferdaten: Pfade sind auf lokale absolute Pfade beschränkt, reguläre Ausdrücke laufen mit Timeout, überlange Zeilen werden gekappt.
Proxy-Header: Anfragen mit X-Forwarded-For o. ä. gelten nie als lokal.
Unabhängiges Security-Review
ServerBouncer wurde einem unabhängigen Security-Review unterzogen. Die Befunde – unter anderem zu Dateirechten, Zertifikats-Pinning der CLI, Step-up-Lücken, SPA-Fälschungen, Benutzer-Enumeration und Speicher-Erschöpfung – sind behoben oder als bekannte Grenze dokumentiert. Der Code wird mit den .NET-Analysatoren gebaut, Sicherheitsregeln gelten als Fehler.
Wir nennen bewusst keine Zertifizierungen: Es gibt derzeit keine.
Fragen zur Sicherheit?
Wir beantworten sie gern im Rahmen des Early Access.