Sperren per WFP
Filter direkt in der Windows Filtering Platform. Eine neue Sperre ist auf Windows Server 2025 auch bei 100.000 aktiven Filtern in unter 0,5 s wirksam.
Für Windows Server
ServerBouncer erkennt Angriffe auf RDP, SMB, Exchange, SQL Server und viele weitere Dienste und sperrt Angreifer per Windows Filtering Platform. RDP bleibt auf Wunsch für alle geschlossen, bis ein autorisiertes Gerät anklopft. Ohne Cloud, ohne Telemetrie – alle Daten bleiben auf Ihrem Server.

Das Problem
RDP, SMB, OWA, SMTP oder SQL Server im Internet sehen täglich tausende Anmeldeversuche. Windows sperrt höchstens Konten – nicht die Angreifer. Und gegen unbekannte Exploits hilft keine Kontosperre, weil sie sich gar nicht anmelden.
So funktioniert es
ServerBouncer läuft als Windows-Dienst, liest Ereignisprotokolle und Logdateien Ihrer Dienste, bewertet jeden Fehlversuch und sperrt die Quelle über die Windows Filtering Platform – IPv4 und IPv6 gleichwertig.
Funktionen
Filter direkt in der Windows Filtering Platform. Eine neue Sperre ist auf Windows Server 2025 auch bei 100.000 aktiven Filtern in unter 0,5 s wirksam.
Die ersten 7 Tage wird alles erkannt, aber nur simuliert gesperrt. Sie sehen genau, was passiert wäre, bevor der Schutz scharf ist.
Zähler je IP, je Benutzer und je Subnetz (/24, /64) erkennen auch langsame, verteilte Angriffe.
RDP, SMB, Kerberos, IIS, Exchange, Mailserver, FTP, SQL Server, MySQL, PostgreSQL, OpenSSH, RRAS/NPS, RD Gateway, SIP, Firewall-Log, Regex- und JSON-Lines-Logs.
Erfolgreiche Anmeldung nach vielen Fehlversuchen, aus neuem Land oder aus Cloud/Tor/VPN wird zum Vorfall – auf Wunsch mit Sitzung trennen, Konto deaktivieren oder IP sperren.
RDP ist für alle geschlossen, bis ein autorisiertes Gerät ein signiertes Paket sendet – die einzige Abwehr, die auch unbekannte Exploits stoppt.
Länder, ASN, Cloud-Netze und Tor je Dienst und Port – aus lokal importierten Dateien, ohne Online-Abfragen.
Prüft NLA, SMBv1, Firewall, Audit-Richtlinie, Konten und RDP-Erreichbarkeit. Drei sichere Einstellungen lassen sich mit einem Klick korrigieren.
Absturz des RDP-Dienstes, Verbindungen ohne Anmeldung und verdächtige Prozessketten nach einem Einbruch werden erkannt.
Einblick
Die Web-UI zeigt Versuche, Sperren und Vorfälle live – und an jeder Stelle, warum etwas passiert ist.
Bedienung
Alles, was die Oberfläche kann, geht auch mit sbc – ideal für Skripte, Images und RMM.
PS> sbc status
Service running · learning mode off
Firewall WFP · self-test ok
Active blocks 1 284
Attempts 24 h 18 902
PS> sbc block 203.0.113.0/24 --minutes 240 --reason "spraying"
Blocked 203.0.113.0/24 for 240 min (all ports)
PS> sbc knock rdp.example.com rdp --minutes 60
Knock sent · rdp open for this device for 60 min
198.51.100.23RDPadministratorgesperrt203.0.113.77SMBscanner01Fehlversuch2001:db8::4fOWAtest.userFehlversuch192.0.2.141SQLsagesperrt198.51.100.9SSHbackup-svcFehlversuch203.0.113.200SMTPinfoSprayingZugriffsfreigaben
Mit Single Packet Authorization bleibt ein geschützter Dienst wie RDP, SSH oder SMB standardmäßig gesperrt. Ihr Gerät sendet mit sbc knock ein einziges, mit Ed25519 signiertes UDP-Paket. ServerBouncer öffnet den Port dann nur für diese Adresse und nur für die gewählte Zeit (15 Minuten bis 12 Stunden).
Gemessen, nicht geschätzt
Werte aus unseren Lasttests und einer Messung mit echter WFP auf Windows Server 2025.
Ihre Daten bleiben bei Ihnen
Anmeldeversuche, Benutzernamen und IP-Adressen sind sensible Daten. ServerBouncer verarbeitet sie ausschließlich auf Ihrem Server. Die Web-UI ist ab Werk nur lokal erreichbar; der Zugriff aus dem LAN ist optional und verlangt Benutzerkonto und Zwei-Faktor-Anmeldung.
Sicherheit & Datenschutz im DetailFAQ
ServerBouncer liest die Anmeldeereignisse von Windows, zählt Fehlversuche je IP, je Benutzer (Password Spraying) und je Subnetz und sperrt Angreifer über die Windows Filtering Platform (WFP) im Kernel. Zusätzlich kann RDP mit Zugriffsfreigaben ganz geschlossen werden: Nur ein autorisiertes Gerät öffnet den Port per signiertem Paket.
Ja, das Prinzip ist ähnlich: Ereignisprotokolle und Logdateien lesen, Fehlversuche zählen, Quell-IPs sperren. ServerBouncer ist dafür als Windows-Dienst gebaut, sperrt per WFP und bringt Profile für RDP, SMB, Kerberos, IIS, Exchange, Mailserver, FTP, SQL Server, MySQL, PostgreSQL, OpenSSH, RRAS, NPS, RD Gateway und SIP mit, dazu Web-UI und CLI.
Nein. ServerBouncer funktioniert vollständig offline, es gibt keine Telemetrie und ab Werk keine ausgehenden Verbindungen. Geo-Daten werden aus lokal importierten Dateien gelesen. Alle Daten bleiben auf dem Server.
ServerBouncer startet im Lernmodus (Standard 7 Tage): Alles wird erkannt und entschieden, Sperren werden aber nur simuliert. So sehen Sie, was gesperrt worden wäre, bevor der Schutz scharf geschaltet wird.
SQLite ist der Standard. Alternativ können SQL Server (auch Express) oder PostgreSQL (Vorschau) verwendet werden.
Ja. Das MSI unterstützt eine stille Installation mit Properties für Port, Lernmodus, Whitelist und eine vorbereitete Konfigurationsdatei, zum Beispiel per GPO, Intune oder RMM.
ServerBouncer ist im Early Access. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.